Beglaubigungen deutscher Urkunden für die Vorlage bei ausländischen Behörden - (Apostille)

Zurück

Allgemeine Informationen

Rahmen

Die Urkunde soll - versehen mit der sogenannten “Apostille“ - bei einer Behörde im Ausland bzw. einer ausländischen Botschaft vorgelegt werden.

Der Wohnort des Betroffenen ist nicht maßgeblich.

Verfahren

Die Urkunde muss beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport eingereicht werden. Die Urkunde wird mit der „Apostille“ versehen.

Anschließend kann die Urkunde bei der betreffenden ausländischen Behörde vorgelegt werden (ggf. ist eine Übersetzung erforderlich).

An wen muss ich mich wenden?

Bitte wenden Sie sich an die für den Landkreis bzw. die Stadt des ausstellenden Standesamtes zuständige Polizeidirektion.

Für das Standesamt Burgwedel ist die Polizeidirektion Hannover zuständig: Marienstr. 34-36, 30171 Hannover, Frau Renate Przylenk, Telefon: 0511/109-2219.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Die zu beglaubigende Originalurkunde sowie Identitätsdokumente der Person.

Welche Gebühren fallen an?

Dies erfragen Sie bitte bei der zuständigen Polizeidirektion.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Das Apostilleverfahren wird nur in den Vertragsstaaten des Übereinkommens zur Befreiung ausländischer Öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 05.10.1961 angewandt (Liste der Vertragsstaaten: www.ciec-deutschland.de).

In allen anderen Staaten geschieht die Überbeglaubigung durch die Legalisation durch die zuständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Ausland.

Außerdem gibt es weitere Sonderabkommen, welche die Anbringung von Apostille bzw. Legalisation nicht erforderlich machen.

Bemerkungen

Ob ein Apostille- bzw. Legalisationsverfahren zwingend durchzuführen ist, erfragen Sie bitte bei der Behörde, welcher die Urkunde vorgelegt werden soll.