Nachbarrecht

Home

Nachbarrecht

Tipps zum Nachbarrecht

Immer wieder kann es auch in der besten Nachbarschaft zu Unstimmigkeiten über bestimmte Dinge kommen, die ein freundschaftliches Nachbarschaftsverhältnis schnell belasten können.

  • Wie hoch darf die Hecke des Nachbarn sein?
  • Welcher Grenzabstand ist für Sträucher und Bäume vorgeschrieben?
  • Dürfen Zweige oder Wurzeln in das Nachbargrundstück reichen?
  • Wer hat die Einfriedung zu errichten, instand zu halten und wie darf sie aussehen?
  • Was ist mit freilaufenden Tieren und mit Hundegebell?
  • Wie oft darf der Nachbar grillen?
  • Wie laut darf man im Garten Musik hören?
  • Wann darf man Rasenmähen oder andere geräuschintensive Arbeiten durchführen?
  • Was bedeutet das Hammerschlags- u. Leiterrecht?

Nicht selten landen diese Streitigkeiten dann vor Gericht. Auch die Mitarbeiter im Ordnungsamt erhalten des Öfteren Anfragen bei nachbarrechtlichen Differenzen. Beim Nachbarrecht handelt es sich jedoch um Privatrecht, so dass die Kommune hier, sofern nicht auch öffentliches Recht betroffen ist, keinen Rechtsrat im Einzelfall erteilen darf. Dies ist den Angehörigen der rechtsberatenden Berufe (z.B. Rechtsanwälte) vorbehalten. Regelungen zum Nachbarrecht finden sich u.a. im Nds. Nachbarrechtsgesetz und im Bürgerlichen Gesetzbuch.

Einige der besonders häufig auftretenden Streitfälle sind Thema der Broschüre "Tipps für Nachbarn. Was Sie vom Nachbarrecht in Niedersachsen wissen sollten" des Nds. Justizministeriums (siehe Link). Die Broschüre soll einen Überblick über die einschlägigen Vorschriften geben und den besten Weg der Konfliktregelung ermöglichen helfen:
"Das klärende Gespräch"

Die nachbarschaftliche Nähe birgt mögliche Probleme, wenn die Beteiligten gegenseitige Rücksichtnahme vermissen lassen. Bei bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten des täglichen Lebens können aber auch Schiedspersonen weiterhelfen bzw. schlichtend tätig werden. Nähere Informationen über die Tätigkeiten einer Schiedsperson und die Kontaktaufnahme zur Schiedsperson ist dem unten genannten Link "Schiedsamt" zu entnehmen.

Nur wenn es um Ordnungsangelegenheiten oder Baurecht geht, wie

  • Lärm (Rasenmäher, Maschinen u.ä.)
  • Verbrennen von Gartenabfällen
  • Verstoß gegen Grenzabstände
  • zu hoher Zaun

kann die Kommune je nach Zuständigkeit tätig werden.

Häufige Ursache von Beschwerden ist auch störender Nachbarschaftslärm, der verursacht wird durch Mensch, Tier oder Maschine. Weitere Informationen über Lärm sind über den Link "Lärm- u. Geruchsbelästigung" verfügbar. Hinweise bezüglich der Entsorgung von pflanzlichen Abfällen entnehmen Sie bitte dem Link "Gartenabfälle" sowie der Dienstleistung "Brenngenehmigung".