Ausbau-/Neubaustrecke (ABS/NBS) Hamburg/Bremen–Hannover

Zurück

Ausbau-/Neubaustrecke (ABS/NBS) Hamburg/Bremen–Hannover

Schwerpunkte: Baugrunderkundung, Einsatz von akustischen Warnsignalen

Achtung Baustelle © Stadt BurgwedelDie DB Netz AG informiert:

Im Bereich der Strecke Celle–Hannover kann es aufgrund von Arbeiten im Gleisbereich und den in diesem Zusammenhang notwendigen Sicherungsmaßnahmen zu Beeinträchtigungen durch Lärm im Nachtzeitraum kommen.

Die Arbeiten finden in der Zeit vom 24. Juni bis zum 4. September statt. In dieser Zeit kann es von montags bis freitags von ungefähr 0.00 Uhr bis 5.00 Uhr zu Beeinträchtigungen durch Lärm kommen (Ausnahme: Der 29. Juni.). Die Arbeiten starten in Hannover und werden in Richtung Norden bis nach Celle fortgesetzt.

Die Arbeiten finden im Rahmen der Grundlagenermittlung im Streckenabschnitt Celle–Hannover statt. Der Abschnitt ist Teil des Bahnprojektes „Ausbau-/Neubaustrecke (ABS/NBS) Hamburg/Bremen–Hannover". Das Projekt ist Bestandteil des aktuellen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) und ist unter dem Titel „ABS/NBS Hamburg–Hannover, Rotenburg–Verden–Minden/Wunstorf, Bremerhaven–Bremen–Langwedel (Optimiertes Alpha E + Bremen)" im Bedarfsplan des Bundesschienenwegeausbaugesetzes verankert. Die Ausbau-/Neubaustrecke Hamburg/Bremen–Hannover soll die Kapazität der Schieneninfrastruktur in Norddeutschland erweitern, um die bestehenden und zukünftigen Engpässe aufzulösen und die prognostizierte Verkehrssteigerung im Seehafenhinterland aufnehmen zu können.

Zu den Zielen des Bahnprojektes Hamburg/Bremen–Hannover gehört zum einen eine Steigerung der Streckenkapazität, um den prognostizierten Anstieg des Verkehrs auf der Schiene aufnehmen zu können. Des Weiteren soll eine Verkürzung der Fahrtzeit zwischen Hamburg und Hannover erreicht werden. Um zu dieser Fahrzeitverkürzung beizutragen, ist unter anderem eine Erhöhung der Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen Hannover und Celle in Planung. Hierzu sind nun zunächst unter anderem Baugrunduntersuchungen notwendig, die Aufschluss über die Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Baugrundes liefern sollen.

Bei den zwischen Juni und September stattfindenden Arbeiten kommen u.a. folgende Geräte zum Einsatz: Bohrhammer, hydraulisches Ziehgerät, Bohr-Sondierraupe sowie die sogenannte Rottenwarnanlage, d.h. automatische akustische Warnsysteme (ATWS) zur umfassenden und rechtzeitigen Warnung für arbeitende Personen im Gleisbereich. Es werden alle nach dem Stand der Technik zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lässt sich Lärm nicht gänzlich ausschließen. Sämtliche eingesetzte Geräte genügen den all-gemeinen Anforderungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Ebenso sind alle Arbeiten bei den zuständigen Behörden angemeldet und genehmigt.

Ergänzend weisen wir noch auf die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung vom 29.8.2002 (32. BlmSchV) hin, die in § 7 Abs. l regelt, dass Geräte und Maschinen an Schienenwegen des Bundes auch sonn- und feiertags sowie nachts betrieben werden dürfen. Damit bestätigt der Verordnungsgeber, dass Anlieger von Schienenwegen des Bundes den Schutz allgemeiner Baulärmschutzbestimmungen nur eingeschränkt genießen. Gleichwohl werden von der Antragsgegnerin alle Anstrengungen unternommen, um Geräuschemissionen auf das unvermeidbare Maß zu begrenzen.

Die im Umbaubereich arbeitenden Personen müssen vor Fahrten von Zügen rechtzeitig und umfassend gewarnt werden. Daher müssen die Arbeiten unter gelegentlichem Einsatz von akustischen Warneinrichtungen durchgeführt werden, die von den Unfallkassen ausdrücklich gefordert werden. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Anwohner werden durch Pressemitteilungen und persönliche Postwurfsendungen über die anstehenden Baugrunduntersuchungen informiert. Informationen zu diesen Arbeiten sowie allgemeine Informationen zum Bahnprojekt finden sich auf unserer Internetseite www.hamburg-bremen-hannover.de. Bei Fragen steht Projektleiter Herr Müller telefonisch unter der 0511/286-49128 oder alternativ Teilprojektleiter Herr Neumann unter der 0511/286-49536 zur Verfügung.

 

Meldung vom 18.06.2019